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Verdienst als Proband
Für die Teilnahme an einer Studie erhalten Sie - je nach Art, Dauer und Risiko der Studie - eine finanzielle Entlohnung. Diese dient Ihnen als Aufwandsentschädigung.
Gewöhnlich beinhaltet die Aufwandsentschädigung die Vollverpflegungskosten, während einer Probandenstudie sowie eventuell anfallende Anreisekosten.
Das Honorar kann je nach Studienart dem Risiko und dem zeitlichen Aufwand zwischen wenigen 100 Euro und einigen 1.000 Euro betragen. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass der stationäre Aufenthalt während einer Studie mit mehr Geld entlohnt wird als der ambulante.
Bei diesen teilweise recht hohen Studienhonoraren könnten die Probanden auf die Idee kommen, die Studienteilnahmen gewissermaßen als Nebenjob einzurichten. Jedoch ist es üblich, dass Testpersonen, die an einer klinischen Studie teilgenommen haben, wieder erst in einem oder sogar zwei Monaten an einer neuen Studie teilnehmen dürfen. Somit kann davon ausgegangen werden, dass die Probanden nicht häufiger als dreimal im Jahr an einer Studie teilnehmen. Außerdem ist die Teilnahme an mehreren Studien gleichzeitig nicht erlaubt. Um solche Komplikationen auszuschließen, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer unabhängigen Datenbank erfasst.
Verdienst-Beispiele:
AAI-Pharma suchte für eine klinische Studie gesunde Frauen und Männer, Nichtraucherinnen und Nichtraucher, zwischen 18 und 45 Jahren. Das Honorar lag zwischen 1.800 Euro und 3.000 Euro.
Harrison Clinical Research suchte für eine klinische Studie, Männer und Frauen Typ 2 Diabetiker, zwischen 35 und 65 Jahren. Das Honorar lag bei 2.000 Euro.
Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie suchte, gesunde männliche Probanden zwischen 20 und 30 Jahren. Das Honorar lag zwischen 20 Euro und 350 Euro.
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